Wer du bist

wildandfree

Du bist nicht dein Stil. Nicht der perfekte Brigitte Bardot Lidstrich oder das glänzende Bronzing-Puder. Nicht die individuelle Haarfarbe, die der Exklusiv-Friseur deines Vertrauens aus drei verschiedenen Highlights färbt oder das Shirt mit dem feschen Statement drauf. Nicht die teueren Laura Ashley Tapeten in deiner Wohnung, die Zutaten deines Green Smoothies, die Farbe deiner Haut, die Breite deiner Hüften, das „Let go and live“ Tattoo auf deinem Knöchel, die Form deiner Brust oder deine Vorliebe für Indie Musik, Yoga und Schwarzweiß-Filme. Du bist nicht deine politische Einstellung, dein Uni-Abschluss, dein Beruf oder deine ethisch korrekte Haltung. Nicht deine Art dich zu artikulieren, dein Talent oder die Länder, die du schon bereist hast.
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Salat im Glas – Frisch durch Vakuum

Und das meine lieben Freunde, ist Salat im Glas.

„Toll“, denkt ihr euch jetzt vielleicht. „Und was ist daran jetzt besonders?“

Das Besondere ist das Glas bzw. der Dose selbst. Es handelt sich nämlich um einen Vakuumbehälter der Firma Lava. Sie hat einen ganz speziellen Deckel an dem man eine Vakuumpumpe ansetzen, und so die Luft raus saugen kann. Read More

Strong Is The New Skinny?


„Shut up an run“ (Nike), „I won’t stop when I’m tired. I stop when I’m done“, „Sweat is fat crying“ oder auch „If weights could talk, they’d beg for mercy“. Was ist falsch an solchen motivierenden Aussagen, die zumeist mit einem Bild einer schlanken, jungen und durchtrainierten Frau einhergehen, die in den meisten Fällen auch noch gephotoshopped ist? (ein Beispiel gibt’s hier oder hier)

Ich habe lange Zeit nie weiter darüber nachgedacht; mich einfach nur gewundert, warum so viele Frauen in ihren Blogs oder auf Facebook diesen Trend der Sportindustrien mitmachen.
Gestern habe ich diesen Artikel in einem tollen Awareness-Blog gelesen, und da viel es mir dann wie Schuppen vor den Augen.

Natürlich! „Strong ist the new skinny“. Ein beliebtes Schlachtwort.
Aber was war denn das „old skinny“? Richtig. Nichts weiter als ein Ideal, für das man sich unter Druck gesetzt hat. Für die meisten unerreichbar. Read More

Hungry For Change

Ich habe gerade den Film „Hungry for Change“ geschaut, und möchte ihn jedem von euch ans Herz legen. Bis zum 31.03. kann man ihn noch kostenlos online schauen; anschließend ist er als DVD erhältlich. Verschiedene Blogger haben sich in letzter Zeit geoutet und zugegeben, eine Ess-Störung zu haben. Ich denke, der Film könnte interessant für sie sein, und vielleicht zu dem einen oder anderen Selbstversuch anregen.
Ich sehe mich selbst zwar nicht als essgestört, zumindest nicht in der Form, dass ich mich als krank empfinde, aber gerade auch Übergewichtigen wird hier auch deutlich gemacht, dass es einen Grund für unser komisches Verhalten gibt. Dass wir fremdgesteuert werden, obwohl wir rein logisch wissen, dass da vieles schief läuft.

Das Problem in unserer heutigen Zeit ist, dass wir viele Kalorien zu uns nehmen, aber kaum richtige Nährstoffe. Obwohl unsere Mägen voll sind, und das Ergebnis unserer Orgien sich auf den Hüften zeigt, hungern wir. Wir verweigern unseren Zellen lebensnotwendige Nährstoffe. Das ist auch einer der Gründe, warum wir kopfmäßig meinen, immer mehr Lebensmittel zu benötigen, obwohl wir eigentlich satt sind. Solange unser Körper nicht alles bekommt, was er braucht, wird er immer nach Nahrung schreien.

Zwar geht es im Film nicht um Veganismus, aber ganz allgemein um gesunde und naturbelassene Lebensmittel und um Juicing. Daran beteiligt sind verschiedene Personen, die übergewichtig und/oder krank waren, und heute vor Gesundheit nur so strotzen, Health Journalisten, zwei Ärzte, David Wolfe, Joe Cross aus dem Film „Fat, Sick and Nearly Dead“ und auch Kris Carr. Allein wegen ihr musste ich reinschauen, obwohl ihr Beitrag zum Ganzen nicht sonderlich groß war. Read More

Andreas Winter – Abnehmen ist leichter als Zunehmen

Abnehmen ist leichter als Zunehmen. Da ist Psycho Coach Andreas Winter sich ganz sicher. Und er hat zwei Bücher auf den Markt gebracht, die uns zeigen sollen, warum das so ist. Ich habe beide mal kritisch unter die Lupe genommen.

Wird in Kombination mit der Nahrungsaufnahme das Hormon Cortisol ausgestoßen, dann verbinden sich Wasser und Kohlenstoff zu Fett.

Oder anders: Isst man nicht, weil man seinen Körper nähren will, sondern weil man Angst hat, sich „beschweren“ oder ein Taubheitsgefühl hervorrufen will, Stress hat oder weil es ja so gut schmeckt und einen an Liebe, Zuneigung, und an früher erinnert, dann ist der Körper nicht in der Lage, das „zu viel“ an Lebensmitteln auszuscheiden. Er erhält unbewusst die Signale, festzuhalten, für Notsituationen einzulagern.
Früher waren es die langen Winter, für die wir die Fettschicht gebraucht haben, heute sind diese Not- und Verlustsituationen eher seelischer Natur. Der Grund für Übergewicht ist Angst, in welcher Form auch immer, ob bewusst oder unbewusst. Read More