Andreas Winter – Abnehmen ist leichter als Zunehmen

Abnehmen ist leichter als Zunehmen. Da ist Psycho Coach Andreas Winter sich ganz sicher. Und er hat zwei Bücher auf den Markt gebracht, die uns zeigen sollen, warum das so ist. Ich habe beide mal kritisch unter die Lupe genommen.

Wird in Kombination mit der Nahrungsaufnahme das Hormon Cortisol ausgestoßen, dann verbinden sich Wasser und Kohlenstoff zu Fett.

Oder anders: Isst man nicht, weil man seinen Körper nähren will, sondern weil man Angst hat, sich „beschweren“ oder ein Taubheitsgefühl hervorrufen will, Stress hat oder weil es ja so gut schmeckt und einen an Liebe, Zuneigung, und an früher erinnert, dann ist der Körper nicht in der Lage, das „zu viel“ an Lebensmitteln auszuscheiden. Er erhält unbewusst die Signale, festzuhalten, für Notsituationen einzulagern.
Früher waren es die langen Winter, für die wir die Fettschicht gebraucht haben, heute sind diese Not- und Verlustsituationen eher seelischer Natur. Der Grund für Übergewicht ist Angst, in welcher Form auch immer, ob bewusst oder unbewusst.

Das ist in etwa die Quintessenz von Andreas Winter „Abnehmen ist leichter als Zunehmen“. Und da würde ich mitgehen, und genau deswegen habe ich mich auch auf das Buch eingelassen.
Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Gedanken und Gefühle unsere Hormone steuern. Klar, schließlich schüttet man auch Adrenalin aus, wenn man einen Schreck bekommt, oder kann Depressionen entwickeln, wenn man in seinem negativen Gedankensüppchen sitzen bleibt. Es gibt ja auch die ganze Welt der psychosomatischen Krankheiten. Warum sollte es also nicht so sein, dass auch Übergewicht psychisch bedingt ist? Und zwar nicht in dem Sinne, dass man, weil man psychische Sorgen hat, zu viel isst, sondern, dass, egal wie viel man isst, alles sofort auf die Hüften schlägt. Da spiegelt sich auch das Phänomen wider, dass manche Personen futtern wie ein Scheunendrescher und schlank bleiben, während andere nur drei Krümel Kuchen essen müssen, um wieder ein Kilo zuzulegen.

Gut, man erklärt es mit dem Stoffwechsel. Aber eben da stellt sich die Frage: Ist ein langsamer oder ein schneller Stoffwechsel wirklich von Natur aus gegeben, oder gibt es da mehr Faktoren, die darauf Einfluss haben?

Buch ist keine Hilfe

Ich muss aber leider sagen, dass Andreas Winter mit seinen beiden Büchern trotzdem nicht wirklich weiterhelfen konnte. Obwohl er dauernd davon sprach, wissenschaftlich vorzugehen, oder dass bestimmte Dinge einfach Fakt wären, hat er nicht ein einziges Mal eine Studie erwähnt, oder Experimente mit einer repräsentativen Anzahl von Teilnehmern.

Stattdessen ist er nur mit Praxisbeispielen seiner Kunden bzw. Patienten aufgefahren, die für mich total abstrakt waren, und mit denen ich mich nicht im Ansatz identifizieren konnte. Da war die Frau, die Schuldgefühle wegen des Tods ihres Bruder hatte, eine Frau, die ihre Weiblichkeit nicht zulassen konnte, um ihren Vater zu gefallen, der sich schon immer einen Sohn wünschte, ein Mann, der lieber eine Frau wäre, eine Frau, die wegen einem Traumaerlebnis in der Kindheit Angst vor dem Ertrinken hat, und deswegen eine Art Bikini-Phobie entwickelte usw.
All diese Menschen hatten ein offensichtliches Problem. Nie war die Rede von wirklich „normalen“ Leuten, bei denen es augenscheinlich nichts gibt, was sie sonderlich bewegt. Wer also glaubt, mit Hilfe dieses Buches herausfinden zu können, woran es bei einem selbst liegt, dass der Körper – oder nennen wir es von mir aus auch die Seele – die Pfunde nicht freigibt … tja, also bei mir hat es nicht geklappt.

Außerdem habe ich mich oftmals geärgert, weil der Autor bestimmte Aussagen getätigt hat, und zwar mit einer unglaublichen Selbstgefälligkeit im Sinne von „So ist es, und nicht anders – wer es nicht glauben will oder gar wütend wird, belügt sich selbst und hat Angst, Dinge von einer anderen Perspektive zu betrachten.“ Erst dachte ich, ich bilde mir das nur ein, oder hätte mal wieder einen schlechten Tag gehabt. Aber dass Herr Winter bei Amazon jede negative Kritik kommentieren musste, und dabei sogar persönlich geworden ist, bestätigt doch meinen ersten Eindruck. Beispiele?

Übergewichtige Menschen kennen keinen Hunger

Wer mehr als 10kg zu viel auf den Rippen hat und meint, Hunger zu haben, der verhöhnt sterbende Menschen in Afrika, sagt der Autor. Wir können keinen Hunger kennen, weil der Körper einen riesigen Nährstoffvorrat hat. Er spricht davon, maximal ein Hungergefühl zu haben, aber keinen echten Hunger. Ein Gefühl darf man aber nicht mit Materie begegnen, sondern mit Gedanken.

Das ist doch albern, oder? Natürlich ist unser Hunger eher der Abfall des Blutzuckerspiegels in Kombination mit dem Grummeln unseres Magens als echtes Verhungern. Und ja, wenn man seinen Darm entleert, und sich gedanklich darauf einstellt, ist es durchaus möglich tage- und sogar wochenlang zu fasten, ohne das etwas passiert.
Dennoch: Lass einen übergewichtigen Menschen ohne diese Vorbereitungen von heute auf morgen das Essen einstellen, und es würde mich nicht wundern, wenn dieser schlimme Kreislaufprobleme bekommt und sogar ohnmächtig wird. Nur, weil wir nicht so schwach und ausgemergelt sind, dass wir kurz vorm Tod stehen, heißt es ja nicht, dass man keinen Hunger wahrnimmt. Es ist eben die erste Stufe davon.
Und die Aussage, dass man einem Gefühl nur mit Gedanken begegnen kann, finde ich auch unsinnig. Wenn ich mir den Arm breche, dann ist der Schmerz auch „nur“ ein Gefühl, und Eigensuggestion und mentales Training wird einem nicht großartig weiterhelfen.
Die Behauptung, dass unser Hunger psychisch bedingt ist, halte ich für falsch. Meines Erachtens verwechselt Herr Winter hier das wirkliche Magenknurren mit purem Appetit.

Weiterhin empfiehlt er, um die Richtigkeit einer Aussage zu prüfen, solle man schauen, ob diese tatsächlich auch für alle gilt. Heißt: Wenn jemand sagt, zu viele Kalorien zu essen, macht dick, dann sollen wir schauen, ob das für Jeden zutrifft. Tut es nicht, denn es gibt auch schlanke Menschen, die sehr viel essen. Also muss der Kalorienansatz grundsätzlich falsch sein. Er hält ihn damit für widerlegt.
Gut, dann können wir das gleiche auch mit seinem Ansatz machen: Wenn Menschen, die Angst haben, dick werden, dann müssen wohl automatisch alle Menschen, die mit Angststörungen im Wartesaal des Psychiaters sitzen, übergewichtig sein.
Oder: Es dürfte eigentlich keine schlanken Menschen geben, die aus Liebeskummer einen Becher Eis verdrücken, oder zur Oma fahren und den Apfelstrudel essen, der so viel Gemütlichkeit ausstrahlt – „genau wie früher“. Denn auch das ist kein Essen aus puren Nahrungszwecken.
Das ist nicht so, und wir alle wissen das. Für alles, was er sagt, kann man genauso Gegenbeispiele finden. Deswegen bin ich aber nicht so engstirnig, und schließe gleich darauf, dass es zwischen Gewicht und Verlust/Angstgefühle keinen Zusammenhang gibt. Ich glaube nur, dass da noch mehr Faktoren eine Rolle spielen, und dass Herr Winter sich nicht allen bewusst ist, oder viel mehr, sich wegen ihres Umfangs und verschiedensten wissenschaftlichen Erkenntnissen, nicht weiter damit beschäftigen will.

Wie das Tier so der Mensch

In einem anderen Beispiel sagte er, dass auch bei Tieren dieses Phänomen zu beobachten ist. Er hat zum Beispiel von einer Katze gehört, die fressen konnte wann immer und so viel sie wollte, weil ihr Napf immer voll war, und sie war schlank. Erst als zwei weitere Stubentiger dazu kamen, und sie Angst um ihr Fressen hatte, nahm sie zu.
Gut, aber ich kenne zum Beispiel sehr viele dicke Hunde, weil die Besitzer, zumeist Omis, es einfach zu gut meinen, und ihrem Tier nicht ausreichend Bewegung gewähren können. Dahingegen sind gerade die Hunde, die artgerecht und angemessen ernährt werden, und auch viel Auslauf haben, sehr schlank. Führt man sich das vor Augen, scheitert er wieder mit seinem Argument der Absolutheit.

Insgesamt sind fast alle Menschen, die sich sehr viel bewegen und/oder Sport machen recht schlank. Sind die denn alle angstfrei und glücklich? Unwahrscheinlich! Es ist einfach albern, wenn Herr Winter uns sagen will, dass Bewegung und Kalorien absolut überhaupt nichts mit Abnehmen oder Zunehmen zu tun haben. Ich denke, damit verhöhnt auch einen ganzen Forschungszweig, und Menschen, die allein schon von Berufswegen mehr Ahnung haben, als er (Er hat Sozialpädagogik studiert, ist also nicht einmal Psychologe)
Sport oder kein Sport, viele Kalorien oder wenig, darin kann nicht die alleinige Wahrheit liegen, da gehe ich mit. Aber es wird mit Sicherheit eine Komponente sein.
Es gibt ja auch stark übergewichtige Säuglinge in Fällen, in denen die Mutter aus Versehen die gekaufte Säuglingsnahrung zu hoch dosiert hat. Und auch hier greift das Argument, dass der Säugling aufgrund eines Verlustgefühls die Nahrung festhalten muss auf jeden Fall nicht. Es sei denn, die Muster von Angst sind so tief in uns verwurzelt, dass unsere Mutter sie uns bereits indirekt im Mutterleib vermittelt hat. Nur dann darf man auch nicht davon sprechen, dass abnehmen leichter als zunehmen ist. Denn sofern wir schon gestört wären, ohne überhaupt denken zu können, wäre sowieso Hopfen und Malz verloren.

Muskelaufbau allein durch mentales Training?

Andreas Winters Stil hat mir insgesamt nicht gefallen. Er hat mehrmals das Adjektiv „fett“ verwendet, was ja nun doch leicht negativ angehaucht ist, insbesondere, wenn eine schlanke Person so von seinen übergewichtigen Mitmenschen spricht.

Die beiden Bücher blieben sehr oberflächlich und knapp. Auf nur wenigen Seiten legte er eine „So ist es“-Einstellung an den Tag, und hat ein paar wenige Beispiele genannt, die man im selben Atemzug auch hätte widerlegen könnte. Ohne Hintergrundwissen, ohne wirklich auch nur ein einziges Mal „tiefenpsychologisch“ zu werden, wie man es sich von einem Psycho Coach vielleicht wünscht. Stattdessen hat er jeden Freiraum ausgenutzt, um auch seine anderen Bücher anzupreisen. Denn mit positiven Denken wird man nicht nur schlank, nein, haltet euch fest, auch zum Nichtraucher und Anti-Alkoholiker, man kann 20 Jahre jünger und ein besserer Liebhaber werden und sich, ja, nur durchs Denken, von schweren chronischen Krankheiten heilen. Und das Beste: Man kann auch Muskeln aufbauen und für einen Marathon trainieren, und zwar ohne sich zu bewegen. *hust*

Hätte er sich nur auf ein Thema konzentriert statt auf eine ganze Palette gesellschaftlicher und persönlicher Probleme, dann hätte er es auch mit mehr Tiefe anpacken können. Vielleicht wäre es ihm dann gelungen, einen Draht zum Leser aufzubauen, seine eigenen Aussagen etwas genau zu beleuchten, und eine Methode vorzustellen, mit der man dem eigentlichen Problem wirklich auf dem Grund gehen kann. Mich hat er leider nicht wirklich überzeugen können, obwohl es schön wäre, zu glauben, dass mein vieles und falsches Essen und mein chronischer Bewegungsmangel gar nichts mit meiner Figur zu tun haben.

Trotzdem werde ich versuchen, aus jedem Buch, das ich jetzt und demnächst lese, irgendetwas herauszupicken, was für mich wertvoll war, und mit dem ich vielleicht in Zukunft arbeiten kann. Denn liest man das Buch zwischen den Zeilen, kann es einem durchaus ein paar Gedankenanstöße liefern, oder einen Schubs in die richtige Richtung geben. Man muss aber differenzieren können! Also:

Was nehme ich aus diesem Buch mit?

Angst beim Essen, ob bewusst oder unbewusst, und ein schlechtes Gewissen produzieren Cortisol, ein Hormon, das Mangel signalisiert, was dafür sorgt, dass bestimmte Nährstoffe als Fett eingelagert werden, die sonst womöglich (!) ausgeschieden worden wären.
Aufgabe für mich: Herausfinden, worin diese Angst besteht, und mir bewusst machen, warum ich manchmal esse, obwohl ich keinen Hunger habe.

16 Comments on “Andreas Winter – Abnehmen ist leichter als Zunehmen

  1. Ganz ehrlich? Solche Typen machen mich wütend!

    Schon der Spruch mit Hunger und Afrika ist unter aller Sau. Dann kann man genauso gut sagen, jeder der hier mehr als eine Schüssel Reis am Tag ist und jammert,verhöhnt hungernde Menschen.

    Ich würde seiner Theorie ja durchaus zustimmen, aber wenn er dann keinen Tipp hat, wie auch der durchschnittlich problembeladende Mensch es schafft, nicht aus Frust, Langeweile oder Streß zu essen, dann braucht er darüber auch echt kein Buch zu schreiben.

    Und das mit den Amazon-Bewertungen…das nenne ich mal echt armselig.

    Danke für die Review!

    Lieben Gruß
    Kris

  2. @ Kris:

    Ja, ich wollte mich wirklich darauf einlassen, weil diese Hormonsache für mich eben nicht weit hergeholt ist. Allein, dass Frucht-Rohköstler gut 3000kcal essen können ohne zuzunehmen zeigt ja, dass das mit den Kalorien zählen nicht alles sein kann.
    Und ich finde es teilweise auch logisch. Eine Studie besagt ja auch, dass man zunimmt, wenn man beim fernsehen isst. Nicht, weil man sich nicht bewegt, sondern weil man sich währenddessen nichts aufs Essen konzentriert und verschiedene Emotionen durchlebt, die dem Körper in Verbindung mit Nahrung falsche Signale senden.
    An der Stelle hätte er ansetzen, und das alles weiter erklären müssen. Aber er ist immer nur vage geblieben.
    Ich bin auch bei einigen Aussagen echt stinkig geworden, obwohl ich wusste, dass da eigentlich etwas dran ist. Zum Beispiel man ist dick, weil einem abnehmen nicht wichtig genug wäre. Oder man hat Übergewicht, weil man dadurch einen Vorteil hat und unbewusst nicht bereit ist, diesen Vorteil aufzugeben. Anstatt erst zu erklären und dann dieses Fazit zu ziehen, hat er es einem direkt um die Ohren gehauen, und dann erst ein oder zwei Beispiele gebracht, mit denen man kaum etwas anfangen konnte.

    Die Thematik an sich finde ich spannend, aber Herr Winter disqualifiziert sich in verschiedener Hinsicht. So ein Thema sollte sich mal ein Ernährungswissenschaftler oder Biochemiker annehmen. Oder zumindest ein echter Psychologe. Der hätte dann auch eine Idee, wie man was ändern könnte.

    Ach und, und den Hinweis, dass man allein durch Suggestion heilen kann, finde ich fast schon gefährlich. Das ist Quacksalbertum hoch 10. Nicht, weil ich es nicht für möglich halte, sondern weil ich in allem, was er empfiehlt nur eine kleine Komponente des großen Ganzen erkenne, und er eine fast schon radikale Einstellung hat, die so gut wie alles negiert, was die Wissenschaft bisher zutage gefördert hat.
    Dagegen sind gesundheitsfanatische Rohköstler echt Waisenknaben 😉

    @ Katharina:

    Danke für den Tipp. Das Buch ist ja echt günstig zu haben – werd ich mir sicher mal ansehen. Bin momentan nämlich gerade in so einer Diätbücher-Phase. Ich kann mit diesem „es ist psychisch bedingt“ nie was anfangen, und suche deswegen nach konkreteren Hinweise. Denn es ist echt hart, irgendeinen Anhaltspunkt zu finden, wenn es im Leben nie etwas gegeben hat, was als kritisch zu beurteilen wäre.

  3. Wer so wenig Ahnung hat, und meint, so ein Buch schreiben zu müssen, der verhöhnt jeden Übergewichtigen, sage ich
    ich hasse diese bücher, die vorgeben, die ultimative wahrheit zu kennen. die autoren wollen einfach nur kohle machen, und es gibt genug leute, die verzweifelt genug sind, um sich an jeden kleinen strohhalm zu klammern, und jeden ratgeber kaufen, in der hoffnung dass es hilft.

  4. Wow, selten lese ich so eine gute Buchkritik! Es hat richtig Spaß gemacht das durchzulesen. Nicht im Sinne von Spaß “ Ich lache darüber“ sondern es liest sich sehr angenehm und nachvollziehbar!
    Ich mag aber auch solche Typen oder Autoren nicht, die in ihren Büchern ihre Argumente so darstellen als seien sie die „einzige Wahrheit“!
    Von der These dass man durch Gedanken Zu- oder Abnimmt habe ich vorher schon einmal in der Shape gelesen. Das habe ich eigentlich aber eher überlesen. Es ist zwar schon interessant sich damit auseinander zu setzen. Meiner Meinung nach spielen aber dennoch zu viel Nahrungsaufnahme und zu wenig Sport eine wesentlich wichtigere Rolle als die Gedanken! Ich denke allein durch Gedanken kann man den Willen entwickeln etwas zu tun oder zu lassen! (Da spielt der Gedanke dann schon eine große Rolle)
    Aber mein Gott, da darf jeder seine eigenen Vorstellungen vertreten!

    Nochmal danke für die Kritik! Echt super gut!

  5. Interessant!

    Wenn du der Sache für dich persönlich auf den Grund gehen willst, wäre vielleicht Byron Katie etwas für dich, die hat da so eine Fragetechnik entwickelt, ich denke da kannst du mit einem der Bücher (musst du mal googeln) selber mal sehen ob du was rausfindest.
    Ansonsten finde ich The Journey von Brandon Beys sehr interessant, die Technik selber ist dann wahrscheinlich leichter zu zweit auszuprobieren oder bei einem sogenannten Practitioner der Methode.
    Von Doreen Virtue gibt es auch ein ganz günstiges Taschenbuch zu dem Thema, „Hunger nach Liebe“ -weiß nicht, ob das so dein Zugang ist.

    Ich komm eher aus der spirituellen Ecke, wobei ich mich bemühe, die Erdung zu behalten -aber ich mag das grundsätzlich nicht, wenn nur alles mental gelöst werden soll, wenn auch die mentale Kraft eine sehr starke ist, ohne Zweifel. Aber zum einen ist für mich immer die Verbindung zu soetwas wie der Quelle, Gott etc. essentiell und das bleibt bei den Mentalisten oft auf der Strecke, zum anderen ist es aus energetischer Sicht mal so, dass es nicht nur einen Mental- sondern auch einen Emotionalkörper gibt, und ich kann Emotionen nicht immer nur auf der mentalen Ebene lösen (bis zu einem gewissen Grad ja), finde ich zumindest.

    Ganz liebe Grüße und viel Erfolg weiterhin.
    Doris

  6. @ Mausflaus:

    Dass er absolut ahnungslos ist, das würde ich nicht unbedingt behaupten. Gibt auch viele, die schwärmen von seiner Methode. Ich finde nur, dass er dazwischen zu viele Unwahrheiten verbreitet, total verallgemeinert, es nicht schafft, jeden Leser abzuholen, und lieber die Bandbreite seiner anderen Bücher vorstellt, als diese Thematik wirklich so dazulegen, dass man für sich einen Zugang findet.

    @ Paulina:

    Ui, danke dir 🙂

    @ Doris:

    Danke für die Tipps. Ich werde mir mal ein paar Rezensionen zu den Büchern durchlesen. Zwei andere zu der Thematik habe ich auch noch im Regal zu stehen. Vielleicht finde ich ja schon da, was ich suche. Oder vielleicht finde ich es auch nur in mir selbst, wer weiß dast schon.

  7. Alter Schwede, diese Bücher könnte ich noch nicht mal guten GEwissens verkaufen. Ich hasse es eh, wenn ein Autor Aussagen macht, die allgemeingültig sind, mal ohne jegliche Belege.

    Waahh der regt mich schon so nur auf. *hmpf

    >Wer mehr als 10kg zu viel auf den Rippen hat und meint, Hunger zu haben, der verhöhnt sterbende Menschen in Afrika, sagt der Autor.

    Und das ist ja wohl ein Witz!

  8. @Luisa: Ja, solche Bücher werden eher ausgesetzt als freigelassen.
    Deshalb frequentiere ich regelmäßig die Bücherei: wenn mir ein Buch gefällt, kaufe ich es. Wenn nicht, habe ich wenigstens den Autor nicht noch in seinem Wahn umsatzmäßig unterstützt 😉

    @Cookie: klar gibt es auch nicht ganz so offensichliche Gründe. Wenn ich Sätze höre wie: wenn ich erst…dann werde ich schon hellhörig. Manchmal ist es einfacher, in einer unbefriedigenden (aber nicht überschlimmen) Situation auszuharren, als was neues zu wagen. Vielleicht will man das auch gar nicht, folgt da aber den Erwartungen von außen. Ne frühere Freundin von mir hat so ihre Verbeamtung verbaselt – die sie inklusive dazugehörigem Job eigentlich auch nie wollte.
    Und: gewisse Schutzmechanismen sind halt auch da. Wenn andere „nur“ wegen des Übergewichts gemein sind, kann man das mental noch irgendwie verorten. Wenn dieser Grund aber wegfällt, dann kann es gerade bei Menschen, die einem nahestehen (sollten), richtig hart werden und ans Eingemachte gehen. Nicht zu vernachlässigen all die netten Mitfrauen, die mit zunehmender Attraktivität auf einmal gar nicht mehr so nett sind, all die anderen, die gerne möchten, dass alles so bleibt, wie es ist („früher warst du netter( =anpassungsfähiger, leichter auszunutzen…), da mochte ich dich lieber.“ „Aber ich mich nicht“).

    Irgendwo wirst du deine Lösung finden, und dann wünsch ich dir einfach genug Momentum, um das umzusetzen.

  9. Pingback: Hungry For Change « Wind im Haar

  10. Applaus! Bravo! JA! es klappt wirklich: man nimmt ab mit der „Wintermethode“…

    allerdings anders….

    das Geld reduziert sich um ein Vielfaches: wech iss es

    INFO zu: SEMINAR/Bücher/DVD von A.Winter

    Kurz: Geldverschwendung

    Seminar:
    …Hr.Winter glänzt mit blosser Anwesenheit und lässt seine Helfer planlos reden – kein Konzept erkennbar. Büchertisch direkt im Augenkontakt- Verkaufsveranstaltung -ACHTUNG!!!
    Im Seminar kommt Hr. Winter zu einer Thematik HYPNOSE…und ohne Frage: versteckte Suggestionen (…und nächstes Jahr nehmen wir uns alle wieder!!! in die Arme…o.ä)

    Mitarbeiter (Teilnehmer!) führen versteckte Werbegespräche bzgl. Ausbildung.(Bauernfängerei: „…du hast so viele Blockaden…solltest zu Andreas gehen und ne Sitzung oder gar Ausbildung machen…o.ä). Fraglich ob so gewollt oder Beteilung bei Abschluss (Schneeballsystem).

    Seine Freundin- eine Helferin- redet wirr über Astrologie und langatmig über Biofeedback (Zeitvergeudung).

    Sein anderer Helfer hat mehr Plan wie Winter selbst – führt das Seminar halbwegs fachmännisch, jedoch unstrukturiert. Viel Lärm um Nichts- Sammelsurium von anderen genialen Köpfen als Eigenwissen „verkauft“.

    Ganz klar: Hr. Winter und Team brauchen dringend einen Coach!

    Bücher/DVD: kreative Ader die wohl so (bei der Gangart) ins Leere führt – Schade für alle Beteiligten. Spreu trennt sich vom Weizen und Hochmut kommt vor dem Fall, Hr. Winter.

    • Danke für die treffende Darstellung:) So habe ich Ihn kennengelernt…
      als er im Jahre 2003 in meiner Praxis anfing…..nachdem ich Ihm nach einer Empfehlung eines Freundes , in meiner Praxis die Möglichkeit der Mitarbeit gegeben habe, entpuppte der Herr Winter sich ganz schnell.
      Nachdem er Blut, äh Entschuldigung Geld gerochen hatte, und meinen
      Seminarraum mit Zuhilfenahme von Kurzanzeigen in entsprechenden Kurieren füllte………kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, als er
      mir kurzfristig den Partnervertrag aufkündigte…..und mich zusätzlich noch bezüglich meiner Internetseite erpresste….aber das ist eine andere Geschichte….nicht mehr aus dem Staunen heraus.
      Nach entsprechender Gerichtsverhandlung, die selbst dem Richter zum
      Kopfschütteln bewegte, trennten sich Gott sei Dank unsere Wege:(

  11. Howdy! This post could not be written any better! Reading this post reminds me of my good old room mate!

    He always kept talking about this. I will forward this write-up to him.

    Fairly certain he will have a good read. Thanks for sharing!

  12. Pingback: Abnehmen, Sport usw – Teil 2 > AR, Unkategorisierbar > Beauty Blog, Beauty, Anti-Aging, Beautytipps, Makeup Tipps, Frauen, Frauen über 40, Frauen über vierzig, Frauen mit Stil

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